Datenbanken

Täglich nutzen wir sie, ohne es zu bemerken, ohne es zu wissen und dies auch nicht erst seit Gestern, oder Vorgestern sondern schon sehr viel Länger.

Vom Bauer und dem lieben Vieh!

Schon früh als das Zählen von Zahlen noch nicht Sitte war wusste sich der gewitzte Bauer zu Helfen wenn er sein Vieh auf die Weide schickte. Er musste nur einen Stein in ein entsprechendes Reservoir packen, für Jedes Vieh das auf die Weide gebracht wurde. Abends wenn es dann Matratzenhorch Dienst hieß, wurde für Jedes in den Stall zurück gebrachte Tier ein Stein aus dem Reservoir genommen. War am ende des Tages kein Stein mehr übrig und alle Tiere im Stall, so war alles in Ordnung, waren aber noch Steine über, so hatte der Bauer ein Problem, Beziehungsweise Glück, war noch Vieh auf der Weide aber die Steinchen Aufgebraucht.

Da so ein Bauer in der Regel nicht nur Rinder oder Schweine hatte, sondern sicher beides, dazu noch Pferde und eventuell Schafe. So bräuchte er mehrere Reservoire die er zusammen an einer stelle aufbewahrte.
Voila, die erste Datenbank war geboren.

Oma’s Knack and Back Studio!

Aber auch sonst kennen wir vielerlei arten von Datenbanken, fragen wir doch mal Oma. Wenn Großmutter nicht gerade zur Fraktion der Elephant-Brains gehörte, so hortete sie doch sicher irgend wo einen Buch oder ein Mäppchen in dem ihr Allerheiligstes abgelegt war. Die Familienrezepte, die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden und ein streng gehüttetes Familiengeheimnis waren.

Der Aufbau einer einfachen Datenbank!

Solch eine Rezepte Verwaltung stellt eine relativ simple, aber dennoch höchst effektive Form einer Datenbank da. Nur woraus besteht eigentlich So eine Datenbank.

Ganz oben steht das Datenbankmanagemantsystem (DBMS), in Oma’s Fall wäre das ein Bücherregal. In dem sie ihre Rezeptbücher und Fotoalben aufbewahrt.

Das eben erwähnte Rezeptbuch, wäre dann das Datenbaksystem (DBS) das uns den Zugriff auf die Datenbank „Rezepte“ gewährt.
Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Die Datenbank an sich ist dann also was, genau sie ist die Summe aller Datensätze in allen Tabellen.
Bitte was?

Am Anfang war das Wort. (‚Faust, der Tragödie erster Teil‘ von Johann Wolfgang von Goethe‘)

So ein Rezept hat ja bekanntermaßen einen Namen, Zutaten, Zubereitungshinweise und gegebenenfalls auch eine Wein Empfehlung. All diese Angaben sind alleine und für sich genommen stink gewöhnliche Daten.
Schreiben wir jetzt all diese einsamen Daten auf ein Blatt Papier entsteht ein Datensatz.

Jedes Rezept, respektive Datensatz, ist mit all den Anderen Rezepten zusammen in einer Tabelle (TBL) zusammengefasst, im Rezeptbuch Jargon wären dies die Kapitel, wie gebackenes, oder geschmortes.

All diese Kapitel, oder eben Tabellen ergeben, das Buch an sich, die Datenbank (DB).

Ja wo isser denn?

Das war es, so funktioniert also eine Datenbank.
Oder?

Nein natürlich nicht, der geneigt Leser wird gemerkt haben das ich ihm etwas vorenthalte. Genau das DBS! Was war das?
Ja klar das Datenbaksystem Unser Buch. Äh wie, aber das Buch war doch schon die Datenbank? Richtig!
Gut aufgepasst, nur wer sich mit Büchern Beschäftigt weis auch, dass Buch nicht gleich Buch ist. Es gibt zum Beispiel Mängel Exemplare, nur die wollen wir nicht, wer möchte schon das Risiko eingehen, dass das ein versteckter Terroranschlag mit Antrax ist. Das mag für das Buch übertrieben klingen, aber ein Datenbaksystem das den Firmenrechner mit einem Backdoor versieht? Schlimmer noch das gesamte Intranet.
Niemand, und den Job wäre man auch los.

Wer suchet, der findet, wer indiziert, findet schneller.

Genau, ich meine das Verkaufexemplar und das Manuskript, eben Datenbaksystem und Datenbank. Beim Manuskript haben wir eine Loseblattsammlung, eventuell getackert oder mit Bindfaden verschnürt. Was fehlt sind Layout, Inhaltsverzeichnis, oder der Index. Dies bekommen wir beim Verkaufsexemplar, zum Skript dazu.

Natürlich, gehts auch als Loseblattsammlung, aber das wäre nix ganzes und nix halbes, denn wer hat schon Lust 500 Rezepte nach dem einen mit frischem Rucola, zu suchen, oder Oma ihren berüchtigten Pellkartoffelsalat Hamburger-Art? Gestern war es noch da hinter dem Hühnerklein, aber heute. Nein, das geht anders. Mit Inhalt und Index, das DBS macht eben erst das aus einer Datenbank was sie für uns so ungemein Praktisch macht.
Nutzbar!

Wenn der Vater mit dem Söhne.

Das unserer Rezepte Sammlung zugrunde liegende Prinzip, ist das Hierarchie Modell. Es basiert auf dem Grundlegenden Gedanken der Vater-Sohn Verknüpfung, sorry es stammt aus dem Letzten Jahrhundert, da kannte man so etwas wie Gleichberechtigung noch nicht. Um den sterbenden Schwan allerdings etwas erträglicher zu machen, werde ich ab sofort, nur noch, von der parent–child Beziehung reden. Gendern macht mir keinen Spaßund zerstört den Lesefluss, deshalb suche ich grundsätzlich nach dem attraktiven Neutrum.

No child without parent.

Den Vergleich mit dem Buch ist gerade deshalb prädestiniert für das Hierarchische System, denn was? Wenn nicht ein Buch, giebt diese Struktur, besser wieder.

D’rum prüfe wer sich ewig bindet, dass er den Schlüssel wieder findet.

Wie war das gleich, achja ein seit Jahren gut gehüttetes Familien Geheimnis, ist es nur weil nur eine Person den Schlüssel hat. Das gilt auch für ein Sicheres Passwort!

7aeS,sdtS.

Was sind das für komische Zahlen,

Kritisch? Nein das ist etwas was man ein sicheres Passwort nennen darf, obwohl es ausbaufähig ist, denn 9 Zeichen sind etwas wenig. Wichtig ist allerdiengs folgendes, es hat keine Beziehung zu mir, es ergibt keinen Sinn, der Logische Zusammenhang scheint bei Null.

Sex, drugs and Rock’n’Roll …

Beliebte Passwörter sind Sex, Fussball, Passwort, 123456, 1234, 12345678, der Name des Partners, der Kinder oder der Haustiere. Besonders ungünstig der Eigene Name.
Alles ganz schlechte Ideen, denn das probiert jeder Leihe, als erstes aus, auch sollten die Wörter sinnfrei sein und in keiner Begriffssammlung auftauchen. Zitate sind genau so schlechte Ideen. Sind sie? Nicht ganz, aber sie bilden eine Gute Grundlage. Nehmen wir als das Passwort von eben, scheinbar unknackbar, naja eh nur eine Frage der Zeit und der Rechenleistung. Aber es ist ein als schwer Knackbar zu bezeichnender Zugangsschlüssel. Warum?
Ja weil es eben auf die zuvor genannten Vorgaben passt wie an gegossen. Es ist dennoch gut zu merken.

Warum das wichtig ist? Das weis ich auch nicht.

Naja ok, dann halt doch. Es ist nämlich nur auf dem ersten Blick so unscheinbar. Um es mir zu merken, habe ich mir ein Zitat ausgesucht, und es in einen Satz geformt.

Sieben auf einem Streich, sagte das tapfere Schneiderlein.

Das doppelte Lottchen.

Man sehe ein sehr einfach zu Merkendes Passwort. Etwas wirklich elementares. Denn meine Daten bedürfen doppelten Schutz. Dem des Diebstahls und den des Verlustes, aber dazu ein anderes mal mehr.

Von der Vergangenheit zur Moderne.

Dieser Text kann nur einen gewissen einstieg in die Welt der Datenbanken bieten, denn eigentlich kratze ich nur an der Oberfläche. Noch soviel gilt es zu erkunden. Von Netzwerk basierten Datenbanken oder relationale Systeme, die müssen wir ein anderes mal erfahren.