An Tagen wie diesem!

Hitze ist scheinbar der Natürliche Freund der Prokastination.

Denn den Ganzen Tag habe ich eigentlich nichts wirklich Produktives geschafft. Vom Feedreader lesen und dem Kommentieren in Blogs, aber so wirklich effektiv war das bei weiten nicht. Denn die paar Kommentare und die Paar Nachrichten stehen ja in keinem Verhältnis zu der Zeit die ich dafür aufgewendet habe. Aber wer fühlt sich bei Temperaturen über der Körpertemperatur schon wohl. Aber ich will nicht meckern, wir wünschten uns doch endlich einen angenehmen Sommer. Leider wie es schon der Winter war, verfallen unsere Jahreszeiten ins extrema, der Winter war ja auch winter vom feinsten. Nun soll der Sommer ein Sommer der extrema werden. Die Schere zwischen den Jahreszeiten geht immerweiter auseinander.

Moment hatten wir das nicht schon mal gehört, so ähnlich zumindest. Ja in unserer Gesellschaft sieht es nämlich ähnlich aus. An den Rändern bilden sich extrema während die mitte richtung null wandert.

In einigen Jahren wird da was fehlen. Aber wer erinnert sich dann noch daran. Immerhin kommen wir gerade aus den Kollektiven 4 Wochen des vergessens. Der WM. Wenn man nach dem Sommer 2010 in einigen Jahren fragt wird jeder an unser Sommermärchen um Jogi Bär und seine Elf Freunde in Südafrika denken. Wer aber wird sich dann noch daran erinnern Was für unsoziale Spaarprogramme auf dem Tisch lagen. Das der Schleswig-Holsteinische Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Jost de Jager der exelenten UNI-Lübeck die Medizinerausbildung streichen wollte, geschweige denn das es nur der Zivilcourage einer Ganzen Region der Solidarisierung mehrerer Wissenschaftsstandorte im Land den unermüdlichen einsatz von Bevölkerung und Studierenden zu verdanken ist das schließlich Bundesministerin Annette Schavan von der CDU einschwenken musste um den Scherben haufen den der Schleswig-Holsteinische Deichfürst äh Landespappi, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und sein Minister gehilfe Jost de Jager (beide CDU) verursachten, unter den Teppich zu kehren.

Und die Beiden Provinzbäcker Carstensen und de Jager stellen sich noch mit einer Kaltschnauzigkeit hin und behaupten das der Erhalt der UNI-Lübeck nur ihr verdienst wäre. Und die SHZ stellt sich noch hin und vergiebt an dieses Chaos Kabinet Noten, der Wissenschaftsminister dessen Rücktritt gefodert wird bekommt sogar eine 2, das beste ergebnis im Kabinett, wofür ? Das er den Ruf des Wissenschaftsstandort Schleswig Holsteins geschadet hat. Die erste Kapazität hat Lübeck mit klaren Worten verlassen.

Der Schlafforscher und Leibniz-Preisträger Jan Born sagte am Freitag, er werden die Uni definitiv verlassen. Er wolle nicht länger in einem Bundesland Wissenschaft betreiben, das den Eindruck erwecke, gar kein Interesse daran zu haben, sagte er.
aus LN-ONLINE 09. Juli 2010 13:22

Wie soll es mit einem Buindesland weitergehen das sich nicht von überflüssigem trennen will aber an den Produktionsgütern spart.

Deshalb mal meine Drei Spaarvorschläge.

  1. Umstrukturieren der Verwaltung für mehr effiziens und Personal einspaaren.
  2. Umfassende Kreisreform, unter anderem Abschaffung der Kreisfreien Städte.
  3. Nordstaat bilden mit Hamburg, Niedersachsen, Bremen, und Mecklenburgvorpommern.

Das ganze mit einer grundlegenden Steuerreform saniert unsere Öffentlichen Haushalte allemal besser und Nachhaltiger als die unrentablen UNI Spaarpläne in Lübeck und Flensburg.

Warum: Naja in einem Nordstaat gäbe es anstelle von 5 Landesregierungen nur noch eine. Das neuzuschaffende Parlament hätte zwar mehr Abgeordnete als manches jetzt. unterm Strich wären das aber dennoch weniger als derzeit gesamt. Gepart mit einer Wahlrechtsreform, das die Abgeordnetenmandate nicht ausufern können wie in Schleswig-Holstein ja z.B. der fall, könnte hier Langfristig richtig gespaart werden. Eine Kreisreform würde bedeuten abbau von doppelten Strukturen die nicht nötig sind und Gespaart werden könnten.

Was jetzt noch fehlt ist der nötige mut bei der Politik.
Sinnbildlich bedeutet das zwar den Ast absägen auf den mann selber Hockt, nur sollte mal klar gemacht werden das dieser Ast schon mehr als marode ist. und irgendwann unkontroliert brechen wird. Dann doch lieber Kontroliert absägen.

Wenn nicht jetzt, wann dann ?

cu an other time
on an other place

der bagalutenGregor