SelfHTML wird web2.0

Ach was waren das noch für Tage als man nächte vor der Röhre hockte und Tausende Zeilen Code in die Tastatur haute und alles mit einer Auszeichnungssprache namens HTML markierte. Ja ich meine dieses merkwürdige Konstrukt aus Kopf Körper und dem HTML Container in das man sämtliche Informationen schreibt.

<html>
<head>
<title> Der Seiten Titel der Oben in der Titelleiste des Browsers angezeigt wird </title>
</head>
<body bgcolor=“#C0C0C0″>
<p align=“left“>
Ja und hier steht dann der Text der Angezeigt werden soll</ br> Früher wurden Zeilenumbrüche durch ein extra Tag angezeigt, heute macht das der WYSIWYG Editor.
</p>
</body>
<html>

Ja, an dem obigen Beispiel erkennt man schön wie Aufwendig es war damals, im Web 0.5, WEBMaster zu sein. Heute sind wir Admins keine WEBMaster mehr, klingt ein wenig Akademischer. Und ja so kann man es auch sehn Früher war Webdesign noch Handarbeit ein Handwerk, darum war der Meistertitel fürs WEB auch nicht so fehlerhaft. Selbst mit einführung des WYSIWYG (What you see is what you get) – Editors wie Dreamweaver oder NVU, musste man immer nochmal selbst Hand anlegen. (MS-FRONTPAGE  ist keine hilfe sondern ne KRANKHEIT.)  Aber Heutzutage wo wir die WORDPRESS datein nur noch hochladen müssen um den Install Button zu drücken, dann das teuer erworbene Theme Hochladen. Ja das kann jeder der sich fünf Minuten mit dem Internet beschäftigt hat. Da trifft es der titel Admin (Administrator / Verwalter) doch eher. Es ist kein großes Kunststück mehr ins web zu kommen und eigentlich braucht man auch keine Teure Agentur mehr, Redaktionen können mit Hilfe eines Freelancers heute so Komplexe Auftritte gestalten bei minimalstem Aufwand. Jeder kann Internet machen, ein eigenes Magazin oder einen BLOG betreiben. Das ist auch gar nicht falsch, im gegenteil, das hat das Internet2.0 doch erst zu dem gemacht was es ist. Der durchschlagende Erfolg des Mitmach Internets kommt eben daher, dass jeder Mitmachen kann, ohne größere Kenntnisse, denn Diensten wie Blogger oder den Social Networks kann jeder bedienen der Lesen kann. Das soll keine Abwertung der Nutzer sein, auf gar keinen Fall, aber es Zeigt uns das von früher wo 99 der Netzmacher wussten was Sie machten (Technisch), heute warscheinlich nur noch 33 % Wissen was HTML ist. Das ist ansich auch gar nicht schlimm nur muss es auch weiterhin Menschen geben die HTML und co. beherschen. Denn wer soll sonst dieses ganze Mitmachweb gestalten und Programieren. Deshalb brauchen wir auch Projekte (jetzt komm ich eigentlich erst zum Thema 😉 ) wie SelfHTML. Diese ehemals Redaktionel und Statisch verwaltete Online Befelsreferenz, die schon 1995 von Stefan Münz gegrundet wurde, wird jetzt also WEB 2.0. SelfHTML bekommt ein WIKI. Jeder kann daran mitarbeiten jeder kann es erweitern. Und genau das brauchen wir offene Schnittstellen in Forschung,  Wissenschaft und Technik. Wenn viele etwas beitragen unter einer offenen Lizenz dann werden alle davon Profitieren.

Kritiker werden Jetzt sagen, „Aber die Qualität!
Die wird sich selbst regulieren, wenn alles so läuft wie wir es uns wünschen dann werden ausgewiesene Experten daran arbeiten und es Überwachen. Trolle die nur manipulieren um sich selbst zu Belustigen haben kaum Chancen. Da die Gemeinschaft dies zügig bemerken würde und gegenhalten könnte. In vielen Jahren brauchen wir dann vlt. gar keine Regularien mehr. Leider wohl nur in einer Idealen Welt, UTOPIA könnte kommen, wenn wir keine Menschen wären.

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der bagalutenGregor

  1. SelfHtml…
    Da kommen Erinnerungen hoch aus Zeiten, in denen blinkendes noch als chic galt. Habe aber auch schon damals nie ernsthaft selber Codes getippt, sondern copy & paste genutzt. Denn auch wenn sich die Zeiten änder. Ich bleibe faul!
    Gruß
    Fulano

  2. Ohja Tags wie die nur die IE unterstützte und dieses andere das nur der Netscape Navigator konnte,kennt den eijentlich noch jemand den Netscape Navigator, der war damals nen ernsthafter gegenspieler zum IE, glaub das giebt nen extra Beitrag.
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    der bagalutenGregor

  3. Ja Netscape. Ich habe mal eine Doku über einen der Gründer gesehen. Der hat sich mit Ende 20 und vielen Millionen zur Ruhe gesetzt und sich als Hobby einen schicken Nachtclub zugelegt. Klingt jetzt sehr schnöselig, aber er war echt sympatisch und zumindest für ihn war es eine Erfolgsgeschichte.
    Gruß
    Fulano

  4. WordPress macht die ganze Sache ja nicht unbedingt einfacher. Ich finde es mit WordPress eher komplexer (wenn man WordPress komplett ausnutzt).

  5. Sicher wenn man WordPress komplett nutzen möchte ist das
    extreme komplex und kopliziert. Das wird die Agenturen
    auch sicherlich freuen. Aber wenn man sich dienste wie
    blogger oder wordpress.com anschaut dann wird es zumindest
    Privat Menschen mitlerweile sehr einfach gemacht eine
    eigene Seite ins Netz zu stellen. Wenn man aber natürlich
    das volle Programm will dann benötigt man sein eigenes
    Wordpress oder sogar mal ne TYPO instalation das kann
    natürlich nicht jeder.
    cu an other time
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    der bagalutenGregor